Westminster Bridge und Big Ben im Sonnenuntergang

Für Heilbronn nach London und
Berlin gereist

Das neue Rieger Erlebnis-Möbelhaus enthält Ideen aus aller Welt. Inhaber Benno Rieger ist mit seinem Top-Management auf „Business Safari“ nach London und Berlin gereist, um sich Anregungen und Inspirationen zu holen. Hier ist sein Reisebericht.

Foto des Fernsehturms in Berlin gespiegelt in einer Glasfront

„Berlin ist eine Reise wert. Speziell, wenn man nach Ideen sucht.“

Wer wie wir bei Rieger in seinem neuen Erlebnis-Möbelhaus in Heilbronn wirklich neue, ungewöhnliche Ideen präsentieren will, der darf ruhig mal über den Tellerrand schauen. In unserem Fall führte uns das „über den Tellerrand schauen“ direkt in die Metropolen London und Berlin.

Beides spannende Weltstädte, in denen das Leben tobt und Trends gemacht werden. Beide herrlich unfertig und immer in Bewegung. Nur, dass wir uns nicht am Brandenburger Tor oder im Hyde Park rumgetrieben haben, sondern auf Tour durch unzählige, kleinformatige und ziemlich kultige Läden gegangen sind, um Shopping von einer ganz anderen Seite zu erleben. Sehr lebendig, absolut authentisch und geprägt von vielen kleinen Verrücktheiten. Das gilt sowohl für Berlin als auch für London. Dass man beim Bummeln durch so viele spannende Boutiquen das eine oder andere als Reise-Souvenir erwirbt, versteht sich von selbst. Bei mir waren es diverse T-Shirts für meine Kinder. Selbstverständlich mit sehr provokativen Motti im Aufdruck.

Blick vom Bikini Berlin auf den Breitscheidplatz

Shopping-Safari im Bikini

Auf der Suche nach Anregungen für unser Erlebnis-Möbelhaus in Heilbronn hat es unsere kleine Crew in Berlin ins Bikini verschlagen. Ich muss sagen, dass das Bikini-Haus am Zoo mich wirklich beeindruckt hat. Hier ist alles wirklich ganz anders als in anderen Shopping-Centern. So begegneten wir nicht immer wieder den gleichen Marken, Labeln und Läden, wie sie weltweit von Buenos Aires bis Paris, von Sydney bis nach Nairobi die Innenstädte und Shopping-Malls bevölkern.

Im Bikini trafen wir auf neue Label, von denen wir noch nie etwas gehört hatten, auf Pop-Up-Stores, die nur für bestimmte Zeit ihr Angebot vorhalten und auf eine Gastronomie, die sich nachhaltig von der anderer Einkaufstempel unterscheidet. Das Bikini ist ein echtes Schauhaus, das einen an jeder Ecke überrascht. Leider fehlen hier die großen Ankermieter, die für Frequenz sorgen. Man kann eben alles übertreiben – auch die Originalität. 

Neben dem Bikini haben es uns in Berlin auch die Hackeschen Höfe angetan. Die alte Bausubstanz verleiht dieser Location ein ganz besonderes Flair. Hier gibt es kleine Läden mit richtigen Persönlichkeiten und einer sehr überzeugenden Ansprache an den Kunden.

Eine ähnlich persönliche Beziehung werden wir auch in unserem neuen Haus zu unseren Kunden aufbauen. Dazu braucht es den Dialog von Mensch zu Mensch jenseits skalierbarer Konzepte und vorgestanzter Formelbegrüßungen. Sehr wichtig für uns war in den Hackeschen Höfen auch diese einmalige Verbindung von Natur und Shoppingkultur. So viel Grün. So viel Nonkonformismus. Ein Riesenspaß.

Frauen sitzen mit Einkaufstüten und nutzen ihr Smartphone zum Online Shopping

Kennen Sie „Shoreditch“? Nein? Sollten Sie aber.

„Shoreditch“ ist ein waschechtes altes Londoner Arbeiterviertel. Hier treffen Sie auf der Straße noch echte Londoner und nicht nur Massen von Touristen. Und hier können Sie wirklich sensationell einkaufen. Das ganze Viertel entwickelt sich und ist voll von summender Geschäftigkeit. Die Menschen sind hier unterwegs, um ihre Waren des täglichen Bedarfs einzukaufen, aber auch ausgefallene Mode, kleine Accessoires, alte Bücher, Modeschmuck oder einfach was Süßes.

Tolle Marken. Tolle Angebote. Die Geschäfte sehen noch ursprünglich aus, sind nicht normiert und totoptimiert, sondern leisten sich einfach den Luxus einer ganz eigenen Persönlichkeit. Ein bisschen fühlt man sich an die „Winkelgasse“ aus den Harry-Potter-Filmen erinnert. Das Verrückte: Alte Bausubstanz und Einzelhandelstradition werden hier direkt mit einem „State-of-the-Art“- Digital-Service verknüpft. 
 

Ein Besuch bei „UK´s Favourite Retailer“

Einer der Märkte, die uns wirklich beeindruckt haben, ist John Lewis in der Oxford Street. Hier in der Nähe vom Buckingham Palace und Victoria Station präsentiert John Lewis Premium-Label aus Großbritannien und den USA. Die gelungene Verbindung großer Tradition mit modernster Digitaltechnik motiviert Einzelhändler wie uns dazu, sich ebenfalls auf Neuland zu wagen und neue Ideen umzusetzen.

Alle Produkte werden in allen Kanälen, also Omnichannel, angeboten; dazu wird ein Serviceangebot wie „click & collect“, das es dem Verbraucher erlaubt, gemütlich zu Hause online zu bestellen und es am nächsten Tag persönlich im Laden abzuholen, von den Kundinnen und Kunden dankbar angenommen. John Lewis ist nicht umsonst Marktführer in seinem Bereich. Die perfekte Verbindung von persönlicher Beratung und digitalem Komfort ist etwas, das uns für Heilbronn sehr inspiriert hat.

„The Show must go on.“

Das trifft besonders auf uns stationäre Einzelhändler zu. Es wird in Zukunft nicht mehr reichen, einfach seine Waren auszustellen und darauf zu hoffen, dass irgendjemand schon zugreifen wird. Gerade wir stationären Möbelhändler müssen aus dem Verkaufsraum für die Möbel und Küchen einen „Showroom“ machen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Hier hat uns „Lush“ in London wichtige Anregungen gegeben. Dort gibt es handgemachte, edle Seifen zu kaufen. Etwas, das niemand braucht und das doch ein enormes Erlebnis-Potenzial hat. Bei „Lush“ wird Tag für Tag eine regelrechte „Seifen-Oper“ inszeniert. Die Kunden werden im Wortsinn „eingeseift“ und sind davon auch noch begeistert. Sie können die Seifen mit allen Sinnen live erleben und einen Haarschnitt gibt es auch noch dazu. So wird Shopping zum Event.

Diese sinnliche Dimension des Shoppings werden unsere Kunden im Heilbronner Erlebnis-Möbelhaus wiederfinden und genießen. Ebenso wie unsere starken Marken und fantastischen Angebote. 

Bild von Menschen, die am Boxpark London vorbeilaufen

Ein Besuch im Boxpark

Ebenfalls in London steht der Boxpark, eine Einkaufsstätte, die ausschließlich aus bunten Pop-Up-Boxen besteht, in denen sich die verschiedensten Start-Ups tummeln und lauter kleine Verrücktheiten anbieten. Hier ist neu das neue Normal und das alte Normal die absolute Ausnahme. Es ist hier so bunt, so lebhaft und so schnelllebig, dass man gerne in einem der vielen pittoresken Gastronomie-Angebote eine Pause macht, um wieder zu Atem zu kommen. Eben „The World’s First Pop-Up Mall".


Die Idee fanden wir so faszinierend, dass wir sie für unser Erlebnis-Möbelhaus in Heilbronn in abgewandelter Form übernehmen werden. Bei Rieger in Heilbronn wird es Pop-Up-Boxen für Start-Ups, Erfinder und Künstler geben, die für sehr kleines Geld zu mieten sind. Auch andere lokale Anbieter von Waren und Dienstleistungen finden hier die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Das Spektrum reicht vom Hersteller ökologischer Limonaden über die Fahrrad-Manufaktur bis hin zur Schule. Sie alle bekommen bei Rieger in Heilbronn die Chance, sich einem breiten Publikum zu präsentieren.

Bild von hängenden Pflanzen in einem Raum

„Die hängenden Gärten von London“

Generell haben wir die besten Ideen zur Warenpräsentation in London gefunden. Die Briten haben ein Herz für Inszenierung. Was uns wirklich sehr begeistert hat, waren die „Vertical Gardens“, begrünte Wände in den Geschäften. Teils mit Blumen, teils mit Wasserfall. Aber fast immer mit einmaligen Lichtskulpturen. Die Natur wird direkt in den Laden geholt. Einfach schön. Man ist von vornherein entspannter, offener und weniger gehetzt. Das Staunen kehrt zurück. Da haben wir einen dicken Haken für Heilbronn dran gemacht. 

Bild eines Mannes vor einer Auswahl an verschiedenen Stoffproben von Bezügen

Perfekt unperfekt

Während wir in Deutschland an vielen Stellen ganz „cleane“, einheitliche – ja fast normierte –, voll ausgeleuchtete Warenpräsentationen u.a. bei Möbeln und Küchen erleben, bauen sie in London Wohlfühlräume. Sie kombinieren verschiedene Produkte, Farben und Materialien, und das so geschickt, dass man sich gleich zu Hause fühlt. Hier wird nicht mehr auch der letze Winkel ausgeleuchtet und es bleibt immer ein kleines Stück Geheimnis. Und jede Art von unnatürlicher Perfektion wird perfekt vermieden. London ist bunt. Auch in den Geschäften.

Ist das noch Shopping oder ist das schon Kino?

In vielen großen Londoner Geschäften wird der Einsatz großer digitaler Displayflächen raffiniert geplant. In den Dimensionen einer kleinen Kinoleinwand werden kurze Imageclips abgespielt, die den Blick fangen und einfach Lust auf die Produkte machen. Ein ähnliches Kinoerlebnis für unsere Möbel und Küchen erwartet Sie im neuen Rieger-Haus. Und das ganz ohne sich ein Ticket kaufen zu müssen. 

Bild einer Fußmatte mit der Aufschrift NICE SHOES!

Die Willkommens-Kultur prägt das Einkaufserlebnis

Jeder aus dem Team war in London beim Bummel angenehm berührt von der Herzlichkeit und Offenheit, mit der einem die Shop-Eigentümer entgegengekommen sind. Man hat sich sofort umarmt gefühlt. Dieser menschliche Draht ist einer der größten Treiber für den Geschäftserfolg. Wir bei Rieger haben uns ebenfalls viel davon erhalten und werden unsere Kunden im neuen Möbelhaus in Heilbronn im wahrsten Sinne des Wortes „Herzlich Willkommen!“ heißen. 
 

Es war die Mühe wert

Damit wir uns nicht missverstehen: Eine „Business Safari“ ist kein Vergnügungsausflug. Die Tage in Berlin und London waren lang – sehr lang und vollgepackt. Vor allem London war anstrengend: Morgens der Start mit dem gewöhnungsbedürftigen British Breakfast, mit Baked Beans, Würstchen und Eierspeisen. Danach hatte man das unwiderstehliche Bedürfnis, erst einmal das Frühstück zu verdauen. Stattdessen hektische Besprechung der Besichtigungsroute des Tages, ab in die U-Bahn, wo man sich mit den ganzen Berufspendlern im besten Sardinen-Feeling zusammendrängelte, um auf die Art mindestens 15 verschiedene Geschäfte abzuklappern.

Die eine oder andere Strecke hat man lieber zu Fuß erledigt, als sich noch mal die Tube anzutun, sodass qualmende Socken und müde Beine zum Tagesablauf gehörten wie der knurrende Magen. Denn das Programm war so gedrängt, dass an längere Pausen kaum zu denken war. Der Ausklang abends dann im britischen Pub mitten in einem der vielen Szeneviertel. Hier weht immer noch der Spirit der „Sex Pistols“ oder von „The Clash“ um die Häuser. Ultimatives Reisehighlight waren allerdings die Fahrten mit einem Speedboat auf der Themse und der Besuch des weltbekannten „The London Eye“.

Bildnachweise:    
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DAS SIND DIE ERSTEN RIEGER
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Neueröffnung
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