Traum-Möbelhaus - Erfahrungsbericht

„Was ich mir von meinem Traum-Möbelhaus wünsche. Oder warum Möbel kaufen keine Quälerei sein sollte.“

Andrea (32 Jahre) aus Heilbronn berichtet:

„Es ist verrückt: Möbel-Shopping kann glücklich machen. Aber bei mir löst der Einkauf meiner nächsten Wohnungseinrichtung keine Glücksgefühle sondern Angstattacken aus.

Das „Durchforsten“ verschiedenster Möbelhaus Ausstellungen verursacht mir Albträume. Deshalb habe ich an dieser Stelle mal aufgeschrieben, was ich mir von meinem Traum-Möbelhaus wünsche.

Traum-Möbelhaus

Orientierung ist mir wichtig

Was ist jetzt wo? Und wie komme ich dahin?

Kennen Sie das? Sie betreten einen Supermarkt, ein Kaufhaus oder ein Möbelhaus und wissen erst einmal gar nicht wohin. In der Flut der Angebote drohen Sie zu ertrinken und nirgends ist eine vernünftiger Wegweiser zu sehen. Sie wissen schlicht nicht, wo Sie hin müssen.

Wo sind denn jetzt genau die Möbel, nach denen Sie suchen? In meinem Traum-Möbelhaus würde ich mich nach dem Eintreten erst mal in Ruhe orientieren und mir einen Überblickverschaffen können.

Karikatur Möbelhaus Heilbronn

Ich schlage mich bis zur Polstermöbel-Abteilung durch.

Man darf es sich nicht zu einfach vorstellen, bis zu den richtigen Abteilungen vorzustoßen. Da verbaut einem eine massive Barrikade aus dicht gedrängten Sofa-Modellen den Weg. Die Möbel stehen so eng, dass man weder durchkommt, noch ein einzelnes Sofa wirklich erkennen kann.

Dazu baumeln großflächige Sale-Deckenhänger im Blickfeld, so dass man nur noch einen Wunsch hat: Nichts wie durch und weg hier.

Kaum hat man dieses Hindernis überwunden, stolpert man über eine selten hässliche Zusammenstellung billiger Kleinmöbel, die jedem ästhetisch vorgebildeten Zeitgenossen kalte Schauer über den Rücken jagt.  Hat man auch dieses Hindernis heldenhaft genommen, geht’s aufwärts zur Polstermöbel-Abteilung.

Doch dort angekommen, ist man schon so erschöpft und demotiviert, dass der Rest des Einkaufs eine Tortur ist. In meinem Traum-Möbelhaus hätte ich nicht nur freie Sicht auf die wichtigen Abteilungen, sondern auch genug Platz, um stressfrei dahin zu gelangen, ohne einen Hindernis-Parcour überwinden zu müssen.

Nie ist jemand da, wenn man ihn wirklich braucht.

Ich weiß nicht, ob es Ihnen genauso geht: aber wenn ich beim Möbelkauf mal wirklich einen Berater brauche, dann ist mit Sicherheit keiner aufzufinden. Als wären sie ein scheues Wild, das den Kunden wittert und sich rechtzeitig vom Acker macht, bevor man sie auch nur irgend etwas fragen kann.

Derweil steht man doch recht ratlos vor der Schrankwand, dem Sofa oder der Küche seiner Wahl und bekommt partout nicht heraus, was das Ganze denn nun wirklich kosten soll und vor allem – wie groß ist hier was.

Es brennen mir lauter Fragen auf den Nägeln: Gibt es das auch in dunkelgrün? Kann ich mit der Wand auch um die Ecke gehen? Wie schnell kann das Ganze geliefert werden? Und… und… und. Leider bleibe ich mit meinen Fragen allein. Und als ich endlich jemanden erwische, verweist er mich an seinen Kollegen, der allerdings gerade in ein intensives Kundengespräch verwickelt ist.

In meinem Traum-Möbelhaus wären die Kundenberaterinnen und Kundenberater genau dann für mich da, wenn ich sie brauche. Und würden nicht wie die Hasen vorm Fuchs fliehen, sobald ich auftauche.

Wo wird man eigentlich noch gut beraten?

Ich habe es geschafft: Ich habe einen Kundenberater gefangen. Auf dem Weg zur Zigarettenpause habe ich ihn mir – als er einen Augenblick lang unachtsam war  – geangelt. Herrlich: Ein echter Kundenberater und ganz allein für mich. Mit kompetenter Miene nimmt er gönnerhaft meine Fragen in Empfang, kann allerdings leider nur wenig zur Lösung beitragen.

Nein, in grün gibt es das Sofa nicht. Aber grau wäre doch eine sehr schöne Farbe. Nein – grün – nein das wüsste er auch nicht. Ein anderes Modell – eigentlich nicht. Vielleicht dieses Markensofa zum Preis eines Kleinwagens. Und die Trendfarbe dieses Jahr sei ja auch nicht grün, sondern lila. Wie ich denn zu einem lila Sofa stehen würde. Das sei auch im Angebot.

Eine solche Gelegenheit, die kommt nicht wieder. Ja, wenn ich nun schon so fest gelegt sei, dann könne er mir leider auch nicht helfen. Aber ich könnte es mir ja noch einmal überlegen. Hier sei seine Karte. Um es mit Goethe zu sagen: „Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so schlau als wie zuvor.“

Ohne Sofa, ohne Erfolgserlebnis und ohne Hoffnung verließ ich traurig die Polstermöbel-Abteilung und machte mich auf den Weg zur Küchenplanung. In meinem Traum-Möbelhaus würden die Kundenberaterinnen und Kundenberater ihren Kunden zuhören und bei der Lösung ihrer Einrichtungsprobleme helfen. Und das sogar mit eigenen Ideen.

Die Küchenplanung – eine glatte Fehlplanung

Ja, die Küchenplanung. Ein echtes Highlight in meiner Karriere als Möbelkäufer. Clever wie ich war, hatte ich einen Termin ausgemacht und erschien pünktlich auf die Minute, um dann erst einmal eine Viertelstunde auf meinen Berater zu warten.

Ausführlich habe ich ihm dann meine Vorstellungen zum Thema Küche erläutert. Begleitet von seinem zustimmendem Kopfnicken. Hoch gestimmt bin ich also nach Hause voller Vorfreude auf den nächsten Termin, wo ich meine neue Küche nach meinen Vorgaben geplant sehen würde. Ich war schon richtig aufgeregt. Doch dann kam alles anders.

Mein Küchenplaner präsentierte mir seine Küche und nicht meine. Nichts von dem, was wir so ausführlich besprochen und wozu er so verständnisvoll genickt hatte, fand sich in seiner Küchenplanung wieder. Also habe ich den Planungsprozess an dieser Stelle beendet und mir meine Küche im Küchenstudio um die Ecke bestellt.

In meinem Traum-Möbelhaus hören die Küchenplaner nicht nur verständnisvoll zu, sondern sie setzen die Vorgaben ihrer Kunden auch konsequent um. Und sollten die Vorgaben nicht einzuhalten sein, dann würde man in meinem Traum-Möbelhaus Planungen entwickeln, die so nahe wie möglich an die Vorstellungen des Kunden heran kommen.

Wann kommen meine Möbel?

Trotz aller widrigen Umstände hatte ich im Gewühl letztlich ein Sofa gefunden, das mir gefiel. Sogar in grün. Allerdings nicht durch gezieltes Suchen oder hartnäckiges Nachfragen, sondern durch puren Zufall. Ich war gerade auf dem Weg in die Boutique Abteilung meines Möbelhauses, da stand es plötzlich im Weg. Ich wäre fast darüber gestolpert.

Geradezu euphorisch wollte ich das Sofa gleich mitnehmen, wurde aber verständlicher Weise gebremst. Das Sofa ist ein wichtiger Teil in der Ausstellung und die soll schließlich auch noch andere Kunden erfreuen.

Also musste ich warten. 8 bis 10 Wochen waren versprochen. Aber dafür wäre die Lieferung umsonst. Schweren Herzens und mit einem sehnsüchtigen Blick auf das Ausstellungsstück habe ich dann den Auftrag unterschrieben. Jetzt begann die Wartezeit, während langer Wochen saßen wir im Wohnzimmer auf Pappkartons oder auf Kissen. Mein Rücken tut mir davon immer noch weh.

Aber selbst die längsten 10 Wochen sind mal vorbei. Und so wartete ich erwartungsvoll auf die Auslieferung. Aber weitere zwei Wochen vergingen und als ich leicht ungeduldig nachgefragt habe, wo mein Sofa bliebe, erzählte man mir was von einem Produktionsausfall beim Hersteller, so dass sich die Auslieferung um weitere 4 bis 6 Wochen verzögern würde.

Nun das Sofa kam und das sogar bis in die Wohnung. Leider war das Grün nicht grün, sondern türkis. Aber eingedenk meiner schmerzenden Knochen und der Vorstellung noch weitere 3 Monate ohne Sofa zu bleiben, habe ich die Kröte geschluckt, so dass jetzt ein türkises Sofa auf meinem grünen Teppich steht und sich die Farben hemmungslos beißen.

In meinem Traum-Möbelhaus könnte ich nach 8 bis 10 Wochen mit einer pünktlichen Lieferung rechnen, falls 8 bis 10 Wochen versprochen wurden. Und ich würde auch das ausgeliefert bekommen was ich bestellt habe.

Neueröffnung Möbelhaus Rieger in Heilbronn

Fazit: Für mich ist Möbel kaufen eine Quälerei. Und deshalb warte ich mit meinem nächsten Möbelkauf bis mein Traum-Möbelhaus eröffnet ist.

Denn es gibt Hoffnung für mich. In Heilbronn soll demnächst ein Möbelhaus aufmachen, das meinem Traum-Möbelhaus schon recht nahe kommt. Und ich kann euch sagen, ich warte schon sehnsüchtigst darauf. Schließlich bin ich schon wieder umgezogen.“

Mein TRAUM-MÖBELHAUS

Gewinnspiel von Möbel Rieger

Bildnachweis: #107424601 © WavebreakMediaMicro/adobe.stock

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DAS SIND DIE ERSTEN RIEGER
SUPERMODELS

Vielen Dank fürs Mitmachen! Die ersten Einsendungen sind da! Und wenn du bisher noch kein Foto von dir gemacht hast, dann nichts wie los! T-Shirt anziehen, Selfie machen und das Selfie bis zum 5. Mai 2019 23:59 Uhr einschicken. Auf geht´s!

Neueröffnung
Möbel Rieger bald auch in Heilbronn

Vom Möbelhaus zum Erlebnishaus. Mit dem neuen Standort in Heilbronn verfolgt das Familienunternehmen Möbel Rieger seine Vision eines qualitativen und innovationsgetriebenen Wachstumskurses konsequent weiter.